#Heldenstories

„Tue Gutes und rede…nein, schreibe darüber!“

Ein Erfahrungsbericht über mein Praktikum während der Corona-Pandemie

Erschienen am 13. April 2021 · Autor Julian Scharlau

Die Corona-Pandemie hat unser alltägliches Leben komplett auf den Kopf gestellt. Auch im beruflichen Kontext brachte die neue Situation einige Verände­rungen mit sich. In meinem Fall zum Glück positiver Natur. Wie ich zu einem Praktikum bei den Digitalen Helden gekommen bin, was ich dort gemacht habe und wie gut die Arbeit auch remote funktionierte, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

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Wer bin ich und was mache ich?

Hallo, ich bin Julian, 22 Jahre alt und studiere im fünften Semester Onlinekommunikation an der Hochschule Darmstadt. Genau in diesem fünften Semester ist ein Praktikum in meinem Studium vorgesehen. Das wusste ich bereits, bevor ich überhaupt eingeschrieben war, also schon im Sommer 2018. Aber wie es oft so ist, habe ich mich noch lange nicht mit dem Bewerbungsprozess auseinandergesetzt. Noch im Januar 2020 dachte ich mir: „In 1-2 Monaten werde ich mich dann damit beschäftigen, das reicht völlig aus!“ Sie ahnen es — die Corona-Pandemie machte mir und meinen Kommiliton*innen die ganze Planung zunichte. Auf einmal entstand überall Unsicherheit. Die meisten verabschiedeten sich schon von dem Gedanken, ihr Praktikum bei der/ dem Wunscharbeitgeber*in absolvieren zu können. Ich persönlich hatte trotzdem das Bedürfnis, nicht irgendeine beliebige Stelle annehmen zu wollen. Ich wollte eine Tätigkeit ausüben, die wirklich gut zu mir passen würde. Im Idealfall wäre es etwas, womit ich mich identifizieren und viel lernen könnte. Und — ich wollte unbedingt eigene Texte schreiben.

Eines Tages ploppte dann eine Nachricht in dem Slack-Channel meiner Hochschule auf: „Ein Social-Start-up aus Frankfurt sucht eine/n internetliebende/n Textakrobat*in!“ „Das ist es“, dachte ich mir und habe mich gleich an die Bewerbung gesetzt. Nach zwei guten Bewerbungsgesprächen hatte ich sie dann, die Zusage für mein Praktikum bei den Digitalen Helden!

Erstmal ankommen — aber wo eigentlich?

Den Onboarding-Prozess bei einem neuen Job kennt man normalerweise so. Man bekommt die Büros gezeigt, wird allen Kolleg*innen persönlich vorgestellt und wird vor Ort in sämtliche Systeme eingeführt. In meinem Corona-Praktikum war das im Grunde genommen ähnlich, mit einem kleinen Unterschied — vieles wurde aus dem Homeoffice erledigt. Klar, zu Beginn lernte ich auch ein, zwei Kolleginnen persönlich kennen, die mich sehr herzlich empfingen (siehe Bild) und mir die beiden Büros in Frankfurt-Bornheim zeigten. Die meisten meiner Kolleg*innen lernte ich aber tatsächlich erst über Videokonferenzen kennen — manche habe ich bis heute noch nicht persönlich getroffen. Aber recht schnell habe ich gemerkt, dass das funktioniert. Man kann sich trotzdem kennenlernen, gut miteinander zusammenarbeiten, und Absprachen treffen.

Also alles digital bei den Digitalen Helden? Nicht ganz. Natürlich versuchte ich, sofern es die Corona-Regelungen zuließen, so oft wie möglich in unserem Headquarter oder unserem Kreativ-Knoten zu sein — wie unser Studio für Videodrehs und Webinare liebevoll genannt wird. Doch wir achteten im Team darauf, dass nur möglichst wenige Teammitglieder gleichzeitig im Büro anwesend waren. Der persönliche Austausch mit den Kolleg*innen oder die gemeinsame Mittagspause sind das, was uns vermutlich allen im Homeoffice am meisten fehlt. Doch auch dafür gibt es Lösungen. So wurde bei uns beispielsweise eine digitale Kaffeepause eingeführt, in der man einfach mal zwischendurch quatschen kann.

Blogbeitrag_Corona-Praktikum

Nachdem ich mein eigenes Digitale Helden-Shirt und einen Dienst-Laptop übergeben bekommen habe, wurde mir mein Werkzeug gezeigt — die verschiedenen Systeme und Tools. Und davon gab es wirklich viele! Kommunikationskanäle, Kalender, CRM-System, E-Mail-Marketing-Manager, Webseiten-Backend, Passwortmanager und und und… Für den Anfang gab es einiges zu lernen, doch mit der Zeit griff alles ineinander und der Alltag wurde dadurch total erleichtert. Und dann konnte ich langsam mit der Arbeit beginnen. Wobei langsam absolut das falsche Wort ist. Vielmehr ging es mit Tempo in die Umsetzung. Schon in Woche zwei schrieb ich meine ersten Texte und ich erhielt einen Eindruck von der Dynamik, die in diesem kleinen Unternehmen herrscht.

Meine Aufgaben — Kaffeekochen und kopieren gehen?

Ich weiß nicht, ob die klassischen Praktikant*innen-Aufgaben wie Kaffeekochen oder kopieren gehen überhaupt noch irgendwo von Praktikant*innen erledigt werden müssen. Bei den Digitalen Helden wäre das auf jeden Fall undenkbar. Vielmehr wurde mir von Anfang an das Gefühl vermittelt, ein vollwertiges Teammitglied zu sein. Deshalb erhielt ich auch sehr schnell das Vertrauen, eigenverantwortlich Aufgaben zu übernehmen und umzusetzen. Passend zu meinem Studiengang waren das überwiegend Tätigkeiten aus dem Bereich der Onlinekommunikation. Was heißt das konkret? Man kann es ganz gut mit diesem viel zitierten Satz zusammenfassen: „Tue Gutes und rede darüber.“ In meinem Fall könnte man reden durch schreiben ersetzen. Denn die Digitalen Helden tun, kurz gesagt, sehr viel Gutes und treiben die dringend benötigte Medienbildung an vielen Schulen voran. Mehr dazu erfahren Sie hier. Und meine Hauptaufgabe war es, eben genau das in textlicher Form zu begleiten und nach außen zu tragen.

Egal ob es darum ging, Einladungsmailings für Webinare zu verfassen, Social-Media-Beiträge zu posten, Landingpages zu bauen, Presseanfragen zu bearbeiten oder Blogbeiträge auf der Webseite zu platzieren. Wenn es um Text ging, hatte ich (fast) immer irgendwie meine Finger im Spiel. Hinzu kam die technische Verarbeitung im Webseiten-Backend oder dem E-Mail-Marketing-Manager. Ich habe also in den letzten sechs Monaten einen umfassenden und praktischen Einblick in die Unternehmenskommunikation und das Marketing der Organisation bekommen. Doch die Digitalen Helden wären kein Startup, wenn man nicht überall mit anpacken würde. Ich unterstützte beispielsweise zeitweise im IT-Support, telefonierte mit Schulen oder half beim Packen von Paketen. Das machte es sehr abwechslungsreich und zeigt gleichermaßen auf, was die Arbeit in einer kleinen Organisation ausmacht — hier hilft man sich!

So geht es für mich weiter

Sechs Monate Praktikum. Das hörte sich am Anfang nach einer sehr langen Zeit an. Während des Praktikums habe ich gar nicht so bewusst darauf geachtet, wie schnell die Zeit dann doch verging. Ich war in meine Arbeit vertieft und habe jeden Tag sehr viel Neues erlebt, gelernt und verarbeitet. Und wenn ich jetzt zurückschaue, ist es fast schon surreal, dass mein Praktikum bereits zu Ende ist. Und dennoch fühlt es sich nicht nach Abschied an. Denn ich kann zum Glück sagen — ich bleibe den Digitalen Helden als Werkstudent erhalten! Eventuell werden Sie an der ein oder anderen Stelle noch einen Text von mir lesen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, noch ganz viel wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit diesem tollen Team einen Beitrag für eine aufgeklärtere digitale Gesellschaft zu leisten. Denn eins ist für mich klar — wir brauchen noch mehr Digitale Helden!

  

5 Gründe

für ein Praktikum bei den Digitalen Helden.

  1. Ein tolles, vielseitiges Team, das einen fördert und gemeinsam etwas erreichen will
  2. Ein hohes Maß an Wertschätzung für geleistete Arbeit
  3. Eigenverantwortung und entgegengebrachtes Vertrauen
  4. Eine sehr faire Praktikantenvergütung
  5. Sinnvolle Arbeit, mit der du die Welt ein Stück besser machen kannst

Ihr Autor

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Julian Scharlau

Verantwortungsbereich bei den Digitalen Helden
Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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