Was Schulen in Bayern aktiv gegen Mobbing tun

Für Lehrkräfte und Eltern

Mobbing ist Alltag an unseren Schulen.

Das sagen 47.000 Schüler*innen in einer aktuellen Umfrage.
27 % der Schüler*innen waren laut eigener Aussage selbst schon mal von Mobbing betroffen. Ja, diese Umfrage hat es in sich. Sie zeigt am Beispiel Hessen, dass dieses Thema junge Menschen bewegt. Es müsse mehr vorbeugende Maßnahmen und „Hilfen im Ernstfall“ geben, fordert die stellvertretende Landesschulsprecherin Hannah Kriebel. Und auch in Bayern ist Mobbing eine Herausforderung.

Symbolbild: Digitale Helden sind vertrauliche Ansprechpartner für jüngere Schüler*innen bei digitalen Fragen
Symbolbild: Digitale Helden sind vertrauliche Ansprechpartner für jüngere Schüler*innen bei digitalen Fragen

Mentorenprogramm  für Schulen

14 Schulen in Bayern sind hier bereits auf besondere Weise aktiv:

  • Staatliche Realschule Rottenburg, Rottenburg an der Laaber
  • Gymnasium mit Internat Hohenschwangau, Schwangau
  • Kronberg-Gymnasium, Aschaffenburg
  • Dr.-Karl-Kroiß-Schule, Würzburg
  • Freiherr-von-Ickstatt-Realschule, Ingolstadt
  • Staatliche Realschule Kaufering, Kaufering
  • Realschule Brannenburg Brannenburg
  • Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule, München
  • Indersdorf Mittelschule Markt, Indersdorf
  • Dr.-Josef-Schwalber-Realschule, Dachau
  • Grund- und Mittelschule Bergkirchen, Bergkirchen
  • Gymnasium Roth, Roth
  • Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Neu-Ulm
  • Dossenberger Gymnasium, Günzburg

Diese vierzehn Schulen bilden im Schuljahr 2019-20 Digitale Helden aus. Sie entwickeln bereits einen strukturierten Weg gegen Mobbing für Ihre Schule: Schüler*innen lernen, wie sie Mobbing erkennen, bewerten und lösen – gemeinsam mit verantwortlichen Erwachsenen. Sie sensibilisieren jüngere Schüler*innen und Eltern und sprechen mit Ihnen über respektvolle Kommunikation im Klassenchat. Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit entlasten sie häufig überlastete Lehrkräfte.

Digitale Helden
Digitalen Helden engagieren Sich für Mitschüler*innen an Ihrer Schule. (Foto zeigt Lichtigfeldschule i.E., Holger Menzel)

Das Digitale Helden-Mentorenprogramm bildet jugendliche Schüler*innen (8. bis 9. Klasse) zu Mentor*innen in der digitalen Welt aus. Sie helfen jüngeren Schüler*innen (5. bis 6. Klasse) im Rahmen einer AG oder eines Wahlfpflichtfachs bei Fragen und Problemen in der digitalen Welt und stehen füreinander ein

BKK Landesverband fördert Digitale Helden in Bayern

Damit nachhaltige Medien- und Gesundheitsbildung an mehr Schulen in Bayern etabliert wird, fördert der BKK Landesverband Bayern das Mentorenprogramm Digitale Helden in den Jahren 2019 und 2020 in Bayern. Durch die Förderung ist es möglich, den jährlichen Kostenbeitrag für Schulen stabil zu halten.

  • Verknüpfen Sie Gesundheitsprävention und Medienbildung
  • Etablieren Sie ein nachhaltiges Präventionsprogramm an der Schule
  • Investieren Sie in die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte
  • Fördern Sie soziale und digitale Kompetenzen von Schüler*innen.
  • Laden Sie das Digitale Helden Handout herunter und erfahren Sie mehr zum Aufbau und Ablauf des Mentorenprogramms
BKK